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September / Oktober 2000 |
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| . | Ayurveda - Eine leise Medizin in einer lauten Zeit Von Hilke Röhsler
Der Ayurveda basiert auf einer sehr alten aber dennoch zeitgerechten Weltanschauung. Fünf Elemente machen im indischen Weltbild den ganzen Kosmos aus: Wasser, Erde, Luft, Feuer und Äther. Alle Dinge dieser Welt werden den fünf Elementen zugeordnet. Daraus abgeleitet setzt sich alles aus den drei Doshas, Vata, Pitta, Kapha, zusammen, die bei jedem Lebewesen unterschiedlich gewichtet sind. Das führt zu der Lehre der drei Konstitutionstypen. Sie ist das Herzstück der ayurvedischen Medizin. Vata, Pitta und Kapha kann man auch als Bioenergie oder Körpersäfte bezeichnen. Sie stehen für die verschiedenen Funktionsbereiche im menschlichen Körper wie auch in allen Dingen, Pflanzen und Tieren des Kosmos. Jedes hat seine individuelle Zusammensetzung der Tridoshas. Aus dieser Konstellation wird seine Konstitution gebildet. Kernpunkt der ganzheitlichen Gesundheitspflege ist im Ayurveda die sensible Wahrnehmung der eigenen Körperempfindungen. Die aufmerksame Beobachtung des Selbst beinhaltet auch die Übernahme von Selbstverantwortung für den eigenen Körper und seine Gesundheit. Ziel des Ayurveda ist es, Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Krankheit ist ein Ungleichgewicht in der Doshakonstellation. Es wird nicht das Defizit behandelt, sondern das Gesunde und Intakte unterstützt, Die Behandlung beinhaltet zunächst eine Überprüfung und meist Änderung der Lebensumstände (Streßabbau, Ernährungsgewohnheiten überprüfen und gegebenenfalls ändern, stärken der gesunden Doshas durch die Intelligenz der Pflanzen, Entgiftungsbehandlungen unter anderem durch ayurvedische Ganzkörperölmassagen). Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, ist eine Behandlung durch einen ayurvedischen Arzt erforderlich. Dieser sieht den Menschen ganzheitlich. Mittels Pulsdiagnose ist er in der Lage festzustellen, wo das Ungleichgewicht liegt und entsprechend zu therapieren. Wesentliche Therapieformen sind gesunde Ernährung, Entgiftungs- und Entschlackungsbehandlungen, Meditation, ayurvedische Massagen mit warmen Ölen, Phytotherapie in Form von Stärkungsmittel (Rasayanas). Gerät die persönliche Doshakonstellation ins Ungleichgewicht durch Streß, zu wenig Schlaf, ungesunde Ernährung, wirkt sich dieses bei einem vatabetonten Menschen sehr negativ aus. Vata steht für Beweglichkeit, Unruhe, schnelles Denken. Verstärkt durch seine Lebensweise leidet dieser Mensch unter Umständen an Magen- und Darmstörungen, Schlafproblemen, Kopfschmerzen. Ayurvedische Massagen durchbrechen diesen Kreislauf. Darüber hinaus ist in den meisten Fällen auch eine Ernährungsumstellung wichtig und Achtsamkeit bei dem Verzehr der Speisen, Gesunde Ernährung, Meditation zum Streßabbau und ayurvedische Massagen, die die Entgiftung und Selbstheilung anregen, führen zu innerem Gleichgewicht, Wohlbefinden, Gesundheit und hoffentlich langem Leben. Hilke Röhsler, Tel.: 04121-74 06 12 |
Die Kristallfamilie der Quarze |
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