logonordstern.jpg (11348 Byte) September / Oktober 2000

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Von Ingeborg Asmußen-Müller

 

Die Kristallfamilie der Quarze umfaßt: Amethyst, Bergkristall, Citrin, Rauchquarz und Rosenquarz. Quarz entsteht durch die Verbindung von Silizium – dasselbe Element wie im normalen Sand – und Sauerstoff (SiO2). Winzige Einlagerungen anderer Mineralien bewirken die verschiedenen Farben innerhalb der Quarzfamilie.

Bergkristall – lichtvoller Gefährte
Der Bergkristall, als häufigstes Mineral in der Kristallfamilie der Quarze, bildet sich in Gebieten metamorphischen Gesteins, wo extrem heiße geothermische Aktivitäten und intensiver Druck während der Entstehung der Gebirge auftreten. Dabei löst Silizium sich auf und schafft eine übersättigte Lösung. Die Wechselwirkung von Silizium und heißem Wasser läßt Quarz entstehen. Während das Wasser abzukühlen beginnt, rekristallisiert sich das Silizium in einer Struktur perfekter molekularer Ausrichtung. Die Entstehung von Bergkristall ist ein alchimistischer Vorgang. Durch die Verbindung von zwei Ursubstanzen wird eine völlig neue Substanz geschaffen, die eine völlig neue Energie und ein neues Bewußtsein in sich trägt.

Es handelt sich hier um eine Transmutation (= Umwandlung). Sie bringt eine Änderung der Energie. Im Gegensatz dazu ändert die Transformation lediglich die Form. Die Metamorphose als „Gestaltwandlung" (griech. Meta = Umwandlung, Wechsel; morphe = Gestalt, Form) ist die dynamische, lebendige Bewußtheit von Mutter Erde, die sich selbst in immer höhere Energiefrequenzen hineinentwickelt. Dieser Vorgang ist endlos, da unser Planet sich ohne Unterlaß immer wieder selbst erneuert. Die kristallinen Strukturen, die als Nebenprodukt dieser planetarischen Geburtsvorgänge entstehen, enthalten die Licht- und Bewußtseinsessenz unserer Erde in reinster Form. Sie enthalten auch die Urtöne der Schöpfung Kristalle sind originäre Klangformen. Jegliche Materie wächst durch Klang. Gott schuf die Welt aus „Ton"*. Bergkristall steht in sehr engem Einklang mit dem menschlichen System. Quarz und Wasser schwingen auf einer ähnlichen Frequenz.. Da der menschliche Körper zu 70% Wasser ist, gibt es eine gleichschwingende Resonanz zwischen Quarz und dem menschlichen Energiesystem. Wir wissen aber nicht genau, auf welchem Wege Quarz auf unsere menschliche Energie wirkt. Wissenschaftlich anerkannt ist allerdings, daß Quarz Energie beeinflußt. Er kann verstärken, umwandeln, speichern, bündeln, übertragen und synchronisieren. Diese Eigenschaften des Quarzes werden in der Technologie angewandt; etwa für Audio/Videogeräte, optische Linsen, Prismen, Überschall, Fiber-Optik, Laser und natürlich Quarzuhren. Sie könnte auch unmittelbar auf unser Energiesystem übertragen werden, denn wir sind elektromagnetische Energiefelder, die auf unterschiedlichen Energiefrequenzen schwingen. Klarer Bergkristall ist weißes Licht. Sein elektromagnetischer Einfluß hat das Bestreben, das gesamte menschliche Energiesystem zu harmonisieren und auszubalancieren.

Die Energie des Bergkristalls ist die Energie reinen Bewußtseins. Wenn wir Bergkristall in unser Leben bringen und anfangen, mit ihm zu arbeiten, befassen wir uns mit der Energie reinen Bewußtseins. Die Arbeit mit Bergkristall bewirkt einen Heilungsprozeß, der uns spirituell und körperlich diese Energie bewußt werden läßt. Bewußtsein ist das Einzige, was uns letztlich heilen kann. Um sich mit der besonderen Bewußtheit des Kristalls zu verbinden, müssen wir unsere Schwingung anheben, damit wir der des Kristalls begegnen können. Sobald die Schwingungen zueinander passen, geschieht ein Energieaustausch zwischen uns und dem Kristall. Das ist eine ganzheitliche Erfahrung des gesamten Seins. Man kann die Bewußtheit im Kristall nicht über den Verstand erfahren. Unser begrenzter Verstand ist unfähig, Zugang zu den höheren Schwingungen des Bergkristalls zu finden. Wir können dem Kristall viele intellektuelle Ideen aufpfropfen und tun das auch; etwa das „Programmieren". Das hat wenig mit der Bewußtheit des Kristalls zu tun, sondern mit unserem Ego, das wir auf die Natur projizieren. Wie wenig vertrauen wir darauf, daß die Natur uns lehren kann! Wie wenig würdigen wir das Bewußtsein anderer Lebensformen, die uns auf ihre Weise dienen wollen im vernetzten Erfahrungsgewebe namens „Leben". Wir haben noch nicht einmal angefangen zu verstehen, wie Kristalle in das Gewebe des Lebens hineinpassen. Nur mit Respekt und Demut vor der Natur wird sich uns das Verständnis dafür eröffnen.

* Joachim Ernst Behrendt: Nada Brama, S. 224

Ingeborg Asmußen-Müller, Tel.: 0461-1825050


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