Ausgabe
Januar / Februar 2005 |
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Der NordStern Online-Ausgabe |
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Ärzte ohne Grenzen e.V.
Mehr als 35 Millionen Menschen sind nach Angaben des Weltflüchtlingsberichts weltweit auf der Flucht. Fast alle sind vor Krieg oder Gewalt aus ihrer Heimat geflohen. Viele können nicht mehr als das bloße Leben und vielleicht ein Bündel Kleider in eine ungewisse Zukunft retten.
Ärzte ohne Grenzen wird aktiv, wenn in Krisengebieten oder nach Naturkatastrophen das Leben vieler Menschen bedroht ist. In mehr als 80 Ländern leistet die Organisation medizinische Hilfe, ohne nach Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung zu fragen. In Flüchtlings- oder Vertriebenenlagern versorgt Ärzte ohne Grenzen die Menschen mit Medikamenten, Nahrungsmitteln, Decken, sauberem Trinkwasser und Latrinen. Letztere sind besonders wichtig, damit keine Epidemien ausbrechen. Die Teams behandeln Kranke und Verwundete und führen Schutzimpfungen durch. Oft richten sie zudem Ernährungszentren ein, um hungernde Kinder wieder aufzupäppeln. Helfen, wo die Not am größten ist Der gemeinnützige Verein Ärzte ohne Grenzen ist auf private Spenden angewiesen, um unabhängig zu bleiben. Nur durch diese Spenden können können die Ärzte, Pflegekräfte und Logistiker auch an Orten tätig werden, auf die keine Fernsehkameras gerichtet sind und die kein Politiker für wichtig hält - und wo dennoch Menschen dringend Hilfe brauchen. Ärzte ohne Grenzen ist der Meinung, dass den Menschen in Kriegs- und Krisengebieten Hilfe zusteht und sie ein Recht auf wirksame medizinische Hilfe haben. ![]() Spendenkonto 97097 Sparkasse Bonn, BLZ 380 500 00 Ärzte ohne Grenzen e.V. Am Köllnischen Park 1 10179 Berlin Tel: 030 / 22337700 Fax: 030 / 22337788 Email: office@berlin.msf.org www.aerzte-ohne-grenzen.de |
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