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März / April 2005 |
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Der NordStern Online-Ausgabe |
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Die Menschheit auf dem Weg von der Winter- zur Frühlingsepoche
Vom tötenden Prinzip zur wahren Nächstenliebe
Zum Zeitpunkt der Herausgabe dieser Nordstern-Ausgabe befinden wir uns im Jahreszeitenlauf am Übergang vom Winter zum Frühling. An einem ähnlichen Punkt sieht der Däne Martinus die heutige Menschheit auf ihrem Entwicklungsweg.
Martinus, ein dänischer Eingeweihter Martinus wurde 1890 als Martinus Thomsen in Dänemark geboren, besuchte nur vier Jahre die Volksschule und arbeitete einige Zeit als Molkereiangestellter. Im März 1921 hatte Martinus ein Einweihungserlebnis, das er als »Goldene Feuertaufe« empfand. Seit dem Moment erlebte Martinus neben seinem Alltagsbewusstsein einen ständigen kosmischen Bewusstseinszustand und konnte dadurch die Zusammenhänge des Lebens schauen. Er spürte es bald als seine Aufgabe, das, was er schaute, auch den Menschen als Wissen zur Verfügung zu stellen. Da Martinus jedoch Probleme sah, das Geschaute direkt in allgemein verständliche Worte zu fassen, übertrug er dieses in logisch aufgebaute Symbole und beschrieb diese dann mit erklärenden Texten. Der Leiter der anthroposophischen Gesellschaft Dänemark, Bernhard Löw, unterstützte ihn finanziell in den zwanziger Jahren und half ihm 1932 das erste Buch herauszubringen. Sein Werk wuchs bis zu seinem Tode im Jahr 1981 auf 13 große Bücher und 30 kleinere Bände. In den 4 Bänden »Das ewige Weltbild« erklärt Martinus die Zusammenhänge des Lebens mit Hilfe von 44 Symbolen. Ein Aspekt der heutigen Menschheit - das tötende Prinzip von Angriff und Verteidigung Martinus zeigt in den Symbolen seiner Geisteswissenschaft auf, dass alle Wesen in Lebens- und Reinkarnationszyklen sechs Lebensreiche durchlaufen (Pflanzenreich, Tierreich, wahres Menschenreich, Weisheitsreich, Göttliche Welt und Seligkeitsreich mit Mineralreich). Die heutige Menschheit löst sich mehr und mehr von dem Einfluss der »schweren« emotionalen Reaktionen des Tierreichs. Im Tierreich ist das Bewusstsein über die eigene göttliche Natur gedämpft und stattdessen beherrschen Instinkte, Lebensängste, Schutzbedürfnis, Leiden und ähnliches das Dasein. Die Menschen werden sich nun mehr und mehr bewusst über ihr Dasein, den Sinn ihres Lebens, über ihre Verbundenheit mit dem Göttlichen sowie über große kosmische Zusammenhänge. In dieser natürlichen Entwicklung werden dafür aber ihre Instinkte immer schwächer, so dass beispielsweise natürliche »Warnvorrichtungen« im Menschen nicht mehr wahrgenommen werden können. Dabei können wir aber auch beobachten, dass der Intellekt der Menschen sich mit den noch vorhandenen »schweren« Emotionen des Tierreichs wie etwa das Schutzbedürfnis und die Lebensangst verbindet. Als Ergebnis werden »Verteidigungswaffen« erfunden, die in ihrer tödlichen Wirkung alles aus dem Tierreich übertreffen. Gleichzeitig wächst aber auch das (Mit-)Gefühl, das die Menschen das Leiden anderer Menschen wahrnehmen lässt und eine erhöhte Hilfsbereitschaft hervorbringt. Entwicklung zur wahren Nächstenliebe So wie in der Natur das Licht in dieser Winterzeit immer mehr an Einfluss gewinnt, so nehmen wir Menschen in diesem Entwicklungsstadium immer mehr das innere Licht, unserer eigenes göttliches Wesen, wahr. Mehr und mehr werden Gefühl und Intellekt, wie im Symbol dargestellt, miteinander in Einklang gebracht, woraus das intellektualisierte Gefühl oder das Herzensdenken entstehen. Das Ergebnis ist dann die wahre Nächstenliebe. So wie die Pflanze nach dem Keimen mit ihrem Spross dem Licht entgegenstrebt, aber gleichzeitig sich immer mehr mit der Erde verwurzelt, so wird sich der Mensch im Gewahrsein seines göttlichen Wesens in göttlicher Liebe mit der Erde verbinden und sein Tun im Einklang mit dem Leben zum Wohle aller Wesen gestalten. So wie in der Natur jede Pflanze zu einem anderen Zeitpunkt keimt und sich dem Lichte entgegenstreckt, so werden sich auch die Menschen zu unterschiedlichen Zeiten ihres göttlichen Wesens bewusst. Dies macht den einen Menschen aber nicht wertvoller für das Leben als den anderen, genauso wie das Schneeglöckchen nicht wertvoller für die Natur ist als die Ringelblume. Martinus macht deswegen in seinen geisteswissenschaftlichen Analysen die Aussage, dass »alles sehr gut ist«. Bei seiner Entwicklung wird der Mensch lernen, nicht mehr unter dem Joch eines strafenden Gottes sondern mit dem alles liebenden Gott zu leben. Wir können deshalb heute immer mehr Autoren finden, die in ihren Büchern auf dieses hinweisen und aufzeigen, dass der Mensch sein göttliches Wesen in sich annehmen lernen und die Liebe zu allen Wesen (Mann, Frau, Tier, Pflanze und auch unserem Planeten Erde) entwickeln kann. Das Ziel der heutigen Entwicklung der Menschheit von der Winter- zur Frühlingsepoche zeigt Martinus in seinem letzten veröffentlichen Symbol Nr. 44. Es trägt den Titel »Das Gesetz vom Dasein - liebet einander«.
Symbol Nr. 17 von MARTINUS:Reinkarnation, Kreislauf und Jahreszeiten¹ Dieses Symbol verdeutlicht das Kreislaufprinzip mit seinen vier Abschnitten, das auf unterschiedliche Lebensbereiche, wie Jahreszeiten, Tageslauf, Lebenslauf und den großen kosmischen Spiralkreislauf der Menschheitsentwicklung angewendet werden kann. 1. Die 5 oberen Kreise stehen für Winter, Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter. 2. Die einfarbigen Felder stehen für: Rot - Pflanzenreich, Orange - Tierreich, Gelb - Wahres Menschenreich, Grün - Weisheitsreich, Blau - Göttliche Welt, Indigo (grau) - Seligkeitsreich mit Mineralreich. 3. Das schwarze und weiße Feld zeigt den Wechsel von Licht und Finsternis. 4. Die schraffierten Felder darunter bezeichnen von links nach rechts: Herbst (rot schraffiert), Winter (grau schraffiert), Frühjahr (grün schraffiert), Sommer (vielfarbig schraffiert). 5. Die unterste Reihe von Farbfeldern zeigt die Zu- und Abnahme des kosmischen Bewusstsein für das Göttliche bzw. die Wahrnehmungsfähigkeit für das göttliche Licht, was in der göttlichen Welt (blau) kulminiert und im Tierreich (orange) am geringsten ist. 6. Die beiden gelben und grünen Pfeile im schwarz/weißen Feld kennzeichnen das Entwicklungsstadium der Erdenmenschheit auf dem Weg von der Winter- zur Frühlingsepoche. Die auseinander liegenden Spitzen zeigen, dass heute größtenteils der Intellekt (grün) und das Gefühl (gelb) noch stark voneinander abweichen. Das Zusammenführen des zunehmenden Intellekts mit dem zunehmenden (Mit-)Gefühl ist eine Hauptentwicklungsaufgabe der heutigen Menschheit. Das Ergebnis ist dann die wahre Nächstenliebe. ¹ MARTINUS, Das ewige Weltbild Band 2, Martinus-Verlag, ISBN 3-938189-38-X Symbolbild: Guido Widukind Huppelsberg Guido Widukind Huppelsberg unterstützt Menschen bei Ihrer Sinnfindung und Selbstentwicklung mit verschiedenen Methoden wie Mondknotenastrologie und unterstützt Projekte für neue gesellschaftliche Wege. Weitere Informationen: Tel. 04351 - 477470 www.seinundwerden.de Literaturempfehlung: Walter Russell: Geheimnis des Lichts 245 Seiten, Genius Verlag ISBN: 3-934719-07-4 Neale Donald Walsch: Gespräche mit Gott 320 Seiten, Arkana Verlag ISBN: 3-44230737-6 M. Pogacnik: Schule der Geomantie 464 Seiten, Knaur Verlag ISBN: 3-426-87033-9br /> O. M. Aivanhov: Der Wassermann und das Goldene Zeitalter 542 Seiten, Prosveta Verlag, ISBN 3-89515-030-4 |
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