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März / April 2005 |
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Der NordStern Online-Ausgabe |
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F. H. Wimmer
Hyperaktivität Ritalin® Kriminalität?
Der Kriminalbeamte und Kinesiologe Franz H. Wimmer stieß bei seiner polizeilichen Arbeit auf Berichte aus den USA, wo Kinder unter dem Einfluss von Stimulantien und Amphetaminen Gewalttaten verübten.
Seine Nachforschungen ergaben, dass der Hauptwirkstoff von Präparaten wie Ritalin® oder Medikinet® die Substanz Methylphenidat ist, die dem deutschen Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Im Jahr 2002 wurden in Deutschland täglich ca. 8,4 Mio methylphenidat-haltige Pillen geschluckt. Im Jahr 1998 waren es ca. 4,7 Mio. Hauptkonsumenten sind Kinder mit der Diagnose ADS/ADHS. Wimmer geht nicht nur der Frage nach, welche Konsequenzen die jahrelange Therapie mit unter das Betäubungsmittelgesetz fallenden Substanzen haben könnte, er setzt sich auch kritisch mit der Entstehung von Hyperaktivität auseinander und beschreibt Alternativen zur Methylphenidat-Therapie auf. Ein sehr empfehlenswertes Buch, nicht nur für betroffene Familien. (Wer vertieftes Interesse an der Thematik Drogen im Alltag hat, sei auf das hervorragende Buch »No Drugs No Future« von Günter Amendt verwiesen. Die Besprechung erfolgte im NordStern 11/12 04.)
F. H. Wimmer:
Hyperaktivität Ritalin® Kriminalität? Warum habt ihr mir das angetan? 283 Seiten, Paperback Euro 15,90 ISBN 3-00-014640-7 Verlag »Der Finanzberater« |
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