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März / April 2005 |
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Der NordStern Online-Ausgabe |
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Die Geheimnisse der Rhythmik des Lebens und des Universums
Ihre Bedeutung für das Gesundwerden und Gesundbleiben
Der betörende Rhythmus des Lebens und der Natur, das stetige Auf und Ab, zeigt uns den ersten und zugleich wichtigsten Grundsatz, dem alles unterliegt und dem sich alles unterzuordnen hat: Alles ist Schwingung. Alles wirkt in allem und wirkt auf alles.
Die Gesetzmäßigkeit »alles wirkt in allem und wirkt auf alles« erscheint zunächst einmal als ein völlig chaotisches System. Und doch unterliegt dieses Chaos einer sehr tiefgreifenden und übergeordneten Logik und Rhythmik, die schon die alten Ägypter erkannten und die insbesondere in das fernöstliche Gedankengut eingeflossen ist. So ist das Wesen allen Lebens auf unserer Erde die Wandlung, die Bewegung, die Schwingung, der Rhythmus. Dieser Biorhythmus entspricht dem Ordnungsprinzip des Universums und somit auch unseres Lebens. Wir Menschen können mit Hilfe unserer Fähigkeit zu denken und zu entscheiden direkten Einfluss auf unsere Umwelt nehmen - im Guten wie im Bösen. Und doch unterliegen wir letztendlich den Abhängigkeiten, auf die das Universum, der Makrokosmos, reagiert. Wie hoch ist der Preis, den wir Menschen inzwischen für unsere negativen Einflüsse zahlen müssen! Die jährlich zweistellige prozentuale Zuwachsrate an chronischen Erkrankungen, die vielschichtiger und vor allem auch therapieresistenter geworden sind, spricht eine deutliche Sprache. Ebenso sollte uns die Zunahme der psychischen Erkrankungen, der psychosomatischen Fehlreaktionen und natürlich auch der körperlichen Erkrankungen, dazu bewegen, in unserem Denken und unserem Leben eine Änderung zu bewirken und uns auf die natürlichen Rhythmen zurückzubesinnen. Unsere moderne Lebensweise entspricht nicht mehr dem natürlichen Tages- und Nachtrhythmus der Natur, missachtet das Gesetz der Polarität, das Zusammenspiel von Yin und Yang. Wir sind in zunehmenden Maße durch die Einflüsse der Umwelt und durch unsere »moderne« Lebensweise blockiert. Die regelmäßige, widernatürliche Behandlungsweise unserer modernen Medizin wird allein schon durch den Begriff »anti« dokumentiert. Antibiotisch heißt übersetzt nichts anderes als gegen (anti) das Leben (bios). Auch der Ansatz vieler naturheilkundlicher Therapeuten, Verfahren und Kuren wie Kochrezepte zu verschreiben, greift häufig nicht mehr. Sogar die Königin der Naturheilkunde, die Homöopathie, gerät immer häufiger an ihre Grenzen und altbewährte Therapieverfahren, wie beispielsweise die Schröpftherapie, erzielen nicht mehr die erfolgreichen, häufig spontanen Ergebnisse wie vor zwanzig Jahren. Was ist passiert? Die Antwort liegt so nahe: Wir haben uns schon so weit vom Realen und Natürlichen entfernt, dass wir verlernt haben, die Natur zu begreifen und sie in ihrer Realität zu erfassen. Unser Leben wird durch Stress, Hektik, Existenzängste, die Fülle an negativen Nachrichten in den Medien, die Reizüberflutung durch Werbung, Fernsehen und Kommunikationstechniken, die denaturierte Nahrung, die zerkocht oder in der Mikrowelle aufbereitet sogar rein dem Yang-Prinzip entspricht, geprägt. Dabei auftretende Beschwerden wie Kopfschmerzen, die dem Yang entsprechen, werden durch antiphlogistische Maßnahmen (wie Schmerztabletten), die ebenfalls im Yang stehen, bekämpft. Ein Teufelskreis: Wir leben nicht mehr in der ausgeglichenen polaren Spannung zwischen Yin und Yang, sondern kommen vielmehr gar nicht mehr aus der Yang-Überflutung heraus, die uns aus der Mitte der Polarität führt. Die bioenergetische Ganzheitsmedizin als Ausweg aus der Krise Die übliche westliche Übersetzung der chinesischen Worte Wu Xing mit »Fünf Elementen« zeigt die Problematik der westlichen Sichtweise mit westlichen Augen. Wu heißt »Fünf«, Xing heißt aber nicht Element, sondern steht für gehen, sich bewegen und impliziert somit einen dynamischen Prozess. Wu-Xing sind also fünf Arten von Prozessen, die untrennbar miteinander verbunden sind. Es geht bei der sogenannten »Fünf Elemente-Therapie« der klassischen Traditionellen Chinesischen Medizin also nicht um fünf einzelne Elemente, die statisch in sich abgeschlossen sind, sondern um dynamische Phasen, die in unmittelbarer Beziehung zueinander stehen. Die falsche westliche Sichtweise der TCM ist auch der Grund dafür, wieso in westlichen Praxen die Fünf-Elemente-Therapie oft nicht richtig greift. Wir müssen also lernen, westlich geprägtes lineares Denken zu Gunsten eines ganzheitlichen, komplexen Denkens in vernetzten Strukturen aufzugeben, wie es die bioenergetische Ganzheitsmedizin lehrt, denn: Das Wesen des Lebens ist die Wandlung, die Bewegung, die Schwingung, der Rhythmus. Der Biorhythmus des Lebens - mit seinen kleinen und großen Lebensabschnitten - ist das große kosmische universelle Ordnungsprinzip, in dem auch das Kleinste zusammengefasst und in Beziehung zueinander gebracht wird. Dieser Biorhythmus entspricht den alten überlieferten Weisheiten bis hin zu zur Lehre der alten Ägypter. Diese verbinden die materielle und immaterielle Ebene und bilden somit die Basis für die westliche und östliche Denkweise. Nur durch Verbindung der beiden Ebenen kommen wir im Hier und Jetzt wieder zu einer ausgeglichenen Rhythmik. Nur so gelingt es uns, den Prozess des Krankwerdens in die Zeit zurückzuverfolgen, in der der Prozess noch nicht chronisch, sondern akut oder subakut war. Anders ausgedrückt: Der entscheidende Ansatz einer erfolgreichen Therapie ist, die Grundbelastungen in die Hier- und Jetztzeit zurückzuholen, und das Vergangene zu bewältigen.
Otto von BressensdorfGeb. 1958 Er studierte nach dem Abitur Psychologie und Jura. Bald erkannte der immer Suchende aber die innere Stimme in sich und verbriefte sich mental der Philosophie, der Natur- und Pflanzenwelt, den Mineralien und der Heilkunde sowie der Radiästhesie. Anfang der 80er Jahre besuchte er eine Heilpraktikerschule in München und eröffnete 1989 seine eigene Praxis. Nach vielen Seminaren und Fortbildungen entwickelte er mit seinem Weggefährten Martin Keymer die Vernetzte Testtechnik.
Martin KeymerGeb. 1954 1979 Heilpraktikerprüfung, später eine eigene Praxis in Schleswig-Holstein . 1982 der erste Kontakt zur Bioresonanz-Therapie. Zur gleichen Zeit gründete er den »internationalen Arbeitskreis Bioenergetische Diagnose- und Therapiesystematik«, der dann überging in die »Schule für energetische Diagnose- und Therapiesystematik«. 1992 gründete er das Dermatologische Privatinstitut und prägte den Begriff des Therapeutischen Hauses. Seine Forschungstätigkeit hat heute ein durchgängiges, logisches System der bioenergetischen Ganzheitsmedizin geschaffen. therap.haus.mk@t-online.de www.therapeutisches-haus.de www.sunballs.de Literaturempfehlung: Martin Keymer und Otto von Bressensdorf: Die Geheimnisse der Rhythmik des Lebens und des Universums - Ihre Bedeutung für das Gesundwerden und Gesundbleiben 210 Seiten, ISBN 3-00-014709-8, zu beziehen über den Buchhandel oder bei: www.therapeutisches-haus.de |
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