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Die besten Obst-, Gemüse- & Kräutersmoothies

Salate, Wildpflanzen, Gemüse und Obst in den Mixer
Von Siegrid Hirsch

„Grüne Smoothies“ sind eine Revolution. Bei grünen Blättern und harten Pflanzenteilen hat das Mixen einen wunderbaren Effekt. Grünes Blattgemüse enthält genauso viel, zum Teil sogar mehr wertvolle Vitalstoffe als Obst. Doch hat das grüne Blattgemüse diese Vitalstoffe in Pflanzenzellen gespeichert, die aus äußerst widerstandsfähigem Material bestehen. Damit die Nährstoffe für uns Menschen verfügbar werden, müssen die Zellwände aufgebrochen sein, das heißt, in der Regel kochen wir unser grünes Gemüse – oder wir tränken es in Essig und Öl – oder wir zerkleinern es mit unseren Zähnen zu Brei. Es ist gar nicht einfach, die stabilen Zellen des „Grünzeugs“ zu zerstören.
Aber – wir müssen die Zellen „knacken“, damit sie ihr wertvolles Innenleben hergeben – damit wir etwas vom „Grünzeug“ haben! Von den Vitaminen, Mineralstoffen, Proteinen und vom Chlorophyll.

Chlorophyll ist mit unserem Blutfarbstoff Hämoglobin eng verwandt. Darin liegt der Grund, warum der Farbstoff so unverzichtbar für die Flüssigkeiten in unserem Körper ist. Wir bestehen zu mehr als zwei Drittel aus Flüssigkeit. In jeder Zelle ist Flüssigkeit vorhanden und wir leben durch gesundes Blut und eine gesunde Lymphe. Wie gut für das Herz und für die Nerven, wenn eine geballte Ladung Chlorophyll in Form von grüner Blattkost in den Magen kommt! Da wird dann gleich die Salzsäureproduktion angekurbelt.
Wir verdauen das Grünzeug ziemlich schnell und je aufgeschlossener es ist, also je mehr wir es durch unsere Zähne zerkleinert haben, desto schneller gelangt es in den Dünndarm. Der Übersäuerung unseres Körpers wird sofort der Kampf angesagt. Nichts ist so gut für das Säure-Basen-Gleichgewicht in uns, wie das Chlorophyll.

Fedlsalat Smoothie

Feldsalat-Smoothie
Zutaten und Zubereitung
150 g Feldsalat verlesen, waschen und in den Mixer geben.
1 große Banane schälen, in Teile teilen und hinzufügen.
1 Orange auspressen, den Saft einfüllen.
1 EL kalt gepresstes Öl zugeben.
Zuerst auf kleiner Stufe, dann auf der höchsten Stufe mixen. Wasser zum Verdünnen nach eigenem Geschmack und Bedarf einrühren.

Variationen
•    Statt Feldsalat beliebigen anderen Kopf- oder Schnittsalat verwenden.
•    Als Ersatz für die Banane Apfel, Birne, Ananas oder Kompott nehmen.
•    ½ Bio-Zitrone, mitsamt Schale und Kernen mitgemixt, erhöht den Vitamin C-Gehalt.
•    Beliebige grüne Kräuter oder Sprossen, die keinen zu starken Eigengeschmack entwickeln, ergänzen den Feldsalat optimal, so etwa Brennnessel, einige Gierschblätter, etwas keimtötende Quecke mitsamt den Wurzeln oder ein kleines Petersiliensträußchen.
•    Etwas Sellerie, auch 1 rohe, rote Zwiebel, 1 Karotte oder ein paar rohe Champignons sind mögliche Zutaten, die gut zueinander passen.
•    Soll der Feldsalat mit Gemüsezutaten besonders mild sein, mixe man etwas Sahne ein.

Hinweise: Beim Waschen besondere Sorgfalt aufwenden und mindestens 2 bis 3 Mal spülen. Feldsalat enthält häufig Sandteilchen, die Gift für das Mixgerät sind.

Gut für Sie: Beta-Karotin: deckt beinahe den Tagesbedarf Vitamin C: deckt gemeinsam mit der Zitrusfrucht den Tagesbedarf; viel Vitamin B6, besonders viel Kalium und Eisen, viel Folsäure, ätherisches Baldrianöl

Tipp: Feldsalat lässt sich im Blumentopf am Balkon ziehen. Bei gekaufter Ware eher Bioprodukte  bevorzugen, da Feldsalat von Natur aus Nitrate anreichert und dazu im konventionellen Anbau noch mehr Möglichkeit hat.
Computerarbeiter haben einen höheren Bedarf an karotinhaltigen Nahrungsmitteln wie andere Personen und brauchen Feldsalat mindestens 1 Mal pro Woche. Feldsalat aus der Familie der Baldriangewächse ist frosthart und deshalb im Winter der beste Vitaminlieferant. Seine Vorfahren wuchsen wild, erst seit etwa 80 Jahren wird er für den Verkauf kultiviert.

Kresse Heidelbeer Smoothie
Kresse-Heidelbeer-Smoothie
Zutaten und Zubereitung

125 g Heidelbeeren waschen, verlesen und in den Mixer geben.
3 Pfirsiche waschen, entsteinen, in handliche Teile teilen und ebenfalls einfüllen.
Von einer handelsüblichen Menge Kressesprossen alle Blättchen mitsamt den Stängeln abschneiden und hinzufügen.
100 ml Wasser (gerne auch mehr) eingießen. Zuerst auf kleiner Stufe, dann auf der höchsten Stufe mixen. Wasser zum Verdünnen nach eigenem Geschmack und Bedarf einrühren.

Variationen
•  Jedes Obst ist möglich, aber Heidelbeeren mit Pfirsichen schmecken besonders gut und werden ausgesprochen schaumig und vollmundig.
•  Statt Pfirsich Zwetschken oder Renekloden nehmen.
• ½ Zitrone mitmixen, besonders bei sehr süßen Früchten, oder wenn das Smoothie eine Zeit lang stehen muss – durch die Zitrone bleibt die Farbe schön.

Hinweise: Heidelbeeren sind nicht nur blutbildend, sie sorgen auch für dessen „Reinheit“. Außerdem versorgen sie die Blutgefäße im Auge und im Gehirn, das ist gut bei Nachtblindheit und Vorsorge gegen Schlaganfall. Die Indianer kochten aus Heidelbeeren ein dickes Mus, das sie in der Sonne trockneten. So hatten sie während des ganzen Jahres die heilkräftigen Eigenschaften der Heidelbeeren zur Verfügung. Bei uns tut es auch Marmelade.

Tipp: Nur die heimischen Heidelbeeren haben blaue Haut und blaues Fruchtfleisch, bei den Zuchtheidelbeeren beschränkt sich die Farbe auf die Haut. Farbstoffe der Blüten und Früchte gehören zu den wichtigsten Anitoxidantien. Vielleicht ist deshalb die kleine Vaccinium myrtillus schon vor Jahrhunderten zur Heilpflanze geworden. In ihr stecken Stoffe, die sonst nirgends vorkommen.
Wir danken dem Freya Verlag zur Genehmigung zum Abdruck dieses Buchauszugs.

Buchtipp
Siegrid Hirsch
Die besten Gemüse- und Kräuter-Smoothies:
Wildpflanzen in den Mixer
Freya Verlag KG, Österreich
144 Seiten, 12,90 €
ISBN-13: 978-3902540928

cover smoothies

Wir danken dem Freya Verlag zur Genehmigung zum Abdruck dieses Buchauszugs.
Text: Freya Verlag KG, Österreich, www.freya.at