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Die jahreszeitliche Entsprechung in unseren Breitengraden ist der späte Winter. Zumindest in Jahren wie diesem, in denen es einen richtigen Winter gab, ist es die Zeit der Schneeschmelze. Bäche und Flüsse führen zum Teil Hochwasser, der Boden ist ganz und gar gesättigt mit Wasser und ist bereit für die nächste Vegetationsperiode. Die Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche (Äquinoktium) bildet den Abschluss der Fischezeit. Zu diesem besonderen Zeitpunkt sind überall auf der Erde Tag und Nacht gleich lang.
Symbolisiert wird das Zeichen durch zwei Fische die in unterschiedlicher Richtung zu schwimmen scheinen, dabei jedoch durch ein goldenes Band in ihrer Mitte mit einander verbunden sind.

Die Zeichen des veränderlichen Kreuzes zeichnen sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit und Flexibilität aus. Menschen mit einer Betonung dieser Zeichen können sich meist problemlos in neue Situationen einfügen, brauchen andererseits aber auch die Herausforderung und den Ansporn durch andere, um überhaupt ins Handeln zu kommen. Werden sie gefordert können sie sozusagen alles - alleingelassen neigen sie zu Nervosität und zum Abschweifen.

Dem Element Wasser ist die Welt der Gefühle, der Empfindungen und des Instinkts zugehörig. Die Wasserzeichen sind mit allem, was sich nicht rational erklären lässt, innig vertraut. Von Geburt an spüren sie, dass unsichtbare Faktoren eine größere Rolle in ihrem Leben spielen, als das bei anderen der Fall ist. Gefühle und Beziehungen sind ihr Lebenselixier.

Der Herrscher des Zeichen ist Neptun, im Mythos der Gott der Meere und der unterirdischen Wasserläufe. Er gilt als die „Erhöhung“ der Venus – während aber die Venus auf die Verschmelzung mit einzelnen, ganz konkreten Menschen ausgerichtet ist, hat die Verschmelzungssehnsucht des Neptun einen universalen Charakter. Hierher rührt das dem Neptun zugeschriebene unendliche Mitgefühl ebenso wie die Bereitschaft zur Selbstaufopferung. Ihm entspricht das Prinzip der Auflösung – nicht zuletzt das der Auflösung des Egos.

Mit dem Zeichen Fische geht das astrologische Jahr zu Ende. Das Bild ist das des Saatkorns, das seine Form und Identität auflöst, damit eine neue Pflanze entstehen kann. Das Ich, das im nachfolgenden Zeichen Widder, dem Zeichen des Neubeginns, so energiegeladen und eins mit sich selbst auszieht um die Welt zu erobern, tritt hier in den Hintergrund. Während der Widder sein Ich der Welt entgegen stellt, die Welt als hochspannende Aufgabe ansieht, fühlen sich die Fische eins mit ihr, mit allen und allem. Dieses Gefühl der seelischen Verbundenheit, des Verschmolzenseins mit der Welt ist die Quelle aller bezaubernden und verstörenden Merkmale diese Zeichens. Als Kind sind Fische-Geborene überaus sensibel - wie ein Seismograf reagieren sie auf alle Emotionen, Stimmungen, Ärger und Freude in ihrer Umgebung. Sie passen sich an, revoltieren nicht - selbst wenn sie Grund dazu hätten. Aus der Fülle der Möglichkeiten auszuwählen, zu sagen „Ich will“ fällt ihnen oft schwer.

Das Reich der Träume und des Unterbewussten ist den Fischen näher und vertrauter als jedem anderen Zeichen. Ihre Aufgabe ist es, eine brauchbare Brücke zur Alltagsrealität zu schlagen.
Alles Gefühlte und intuitiv erfasste ist so intim und subjektiv, es ist nur für die Person real, die die Empfindung hat. Aus diesem Grunde fällt es den Fische-Geborenen gerade wegen ihrer großen Empfindsamkeit so schwer, ihre Gefühle mitzuteilen und über sich zu sprechen. Trotz der großen Sehsucht nach menschlichen Begegnungen, nach Freundschaft und Liebe strahlen sie deshalb neben all ihrer zarten Freundlichkeit auch Kühle und Distanziertheit aus.
Legendär ist die Opferbereitschaft dieses Zeichens. Weil die Bedürfnisse, Fehler, Wünsche etc. der anderen Menschen genauso gesehen und gewertet werden wie die eigenen, droht zuweilen die großzügige Selbstlosigkeit jedes Maß zu überschreiten. Aus dem Wissen heraus, dass alles vergänglich und letztlich nur Illusion ist, lassen sich „Fische“ übervorteilen und ausnutzen, ohne sich zu wehren und ihre berechtigten Eigeninteressen zu verteidigen.

Christina Pfingsten und
Christa Wagner,

astrologieBüro Kalleby,
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