Spirituelle Bücher oder Filme?

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Wem kann man heutzutage überhaupt noch trauen, wenn uns nicht nur Politiker, sondern unsere Finanzpartner bewusst hintergehen? Dass Politiker gelinde gesagt, die Wahrheit bzw. Tatsachen gerne so verdrehen, dass sie fein dastehen bzw. ungeschoren davonkommen (siehe den Fall Kundus), ist nicht gerade ethisch, aber uns seit längerer Zeit bekannt. Offenbar schafft es ein solcher Mensch auf Dauer nicht, in diesem Klima der Vertuschung, Ummantelung und des professionellen „Vergessens“ (wenn denn gar nichts anderes mehr hilft), ehrlich zu sein oder gar zu bleiben. Selbst wenn dieser Mensch mit „guten Absichten, zum Wohle aller“ in die Politik gestartet ist. Allein die gängige Sprache strotzt meist nur so von Falschaussagen. Oder noch besser: man legt sich erst gar nicht fest mit dem, was man von sich gibt. Dann kann einen später auch niemand darauf festnageln.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, zu welchen kühnen Wortneuschöpfungen Poli- tiker zu Vertuschungszwecken fähig sind (siehe „Wertstoffe“ für Altmüll). Die werden dann allerdings vom „Volk“ mit heller Begeisterung „ein Stück weit“ angenommen und nachgerade zur Mode, wie „Nachhaltigkeit“. Daran sehen wir, wie stark diese Volksvertreter tatsächlich auf uns alle auch einwirken … Dass sie selber gar nicht so frei sind, wie sie es vielleicht gerne wären, sondern in Wirklichkeit fast die Marionetten stärkerer Wirkkräfte sind, haben wir spätestens im Zusammenhang mit der postulierten Epidemie „Schweinegrippe“ erfahren. Zum Glück haben sich die meisten Menschen bei uns nicht von dieser erneuten Manipulationswelle einlullen lassen. Es war ja auch wirklich zu offenbar, was da mit uns angestellt werden sollte … Der nächste Überrumpelungsversuch kommt jedoch bestimmt!
So heißt es für uns: wachsam sein. Die Hintergründe solcher Manipulationen der Menschheit rechtzeitig erkennen, durchschauen und – torpedieren! Verweigern wir uns den allzu Mächtigen, die diese, unsere Erde ausbeuten ohne Ende, sich für unfehlbar halten (die „Erleuchteten“ oder „Illuminati“), diese Macht schon seit Jahrhunderten unter sich aufgeteilt haben und uns zu digital verkümmerten Sklaven machen wollen. Weit fortgeschritten ist bereits ihr System der Verarmung der Massen. Neben der grassierenden Arbeitslosigkeit, häufig verursacht durch raffgierige Manager, geschieht dies z. B. durch Kredit- und Kundenkarten. Alles immer süffig angepriesen als „bequem und zuverlässig“; tatsächlich jedoch eine weltweite Form der digitalen Kontrolle (wer kauft was?), des Abhängig-Machens von einer Marke, der Überschreitung der finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen.
Jede/r Denkende weiß, wie leicht sich Geld ausgibt, das scheinbar vorhanden ist, weil man das Kärtchen in der Hand hält. Infamerweise erfährt derjenige erst sehr viel später, wenn sein Konto überzogen ist … Dann sitzt er schon in der Falle und darf berappen, für Überziehungskosten, von denen die Banken ja auch leben und die er mit Bargeld in der Hand nicht gehabt hätte. Viele Menschen verlieren sehr schnell den Überblick, kommen bei nicht gebremsten Konsumwünschen in die Bredouille und die Schuldenfalle. Prima für die Manipulatoren. Denn verunsicherte, ängstliche, verarmte Leute sind schließlich ihr Ziel. So umgibt uns alle ständig die tägliche Manipulation, angefangen bei Mogelpackungen in den Regalen bis zu Etikettenschwindel. Wir können ihr nur mit Achtsamkeit, Nachdenken über unsere wirklichen Bedürfnisse und bewusster Verweigerung begegnen.
In einer Umwelt, wo u.a. Bankangestellte, die bis zur großen Krise unser Vertrauen besaßen, zum professionellen Hintergehen gezwungen werden, ist es schwierig, ein Leben ohne Lüge zu führen. Warum ist Wahrheit so schwer umzusetzen? Ist es ein unerreichbares Ideal? Ist der Mensch von Natur nicht fähig, sein Leben wahrhaftig zu gestalten? Wie pervers, wie krank ist unsere Zivilisation eigentlich? Können wir uns dem allgemeinen Trend überhaupt entziehen? Wäre es nicht Aufgabe jedes Einzelnen, dafür zu sorgen, dass in seinem Leben die Lüge nicht überhand nimmt?
Es gibt Situationen, da wäre die ausgesprochene Wahrheit, wie man selber sie wahrnimmt, für andere eine Provokation bzw. eine Beleidigung. Meine Mutter erzog besonders mich immer zu strikter Ehrlichkeit. An die habe ich mich vorwiegend mein Leben lang gehalten. Dadurch produzierte ich mir jahrelang mit meinen schonungslos ausgesprochenen „Wahrheiten“ ziemlich unangenehmen Stress. Bis ich eines Tages endlich begriff, dass diese Form der Ehrlichkeit eher verletzend ist. Also lernte ich mühsam, Dinge „anders“ oder einfach gar nicht auszusprechen … Seitdem hat sich dieser Stress verringert. Der Clou an der ganzen Sache jedoch war, dass ich nach dem Tode meiner Mutter erfuhr, dass sie mich jahrelang nach Strich und Faden belogen hat! Die ganze Masche mit der Ehrlichkeit diente ausschließlich ihrer Kontrolle und Machtausübung über mich. Also: so meine ich das mit der Ehrlichkeit nicht.
Sondern eher so, dass man mit sich selber im Reinen ist und aus dem Herzen heraus mit anderen kommuniziert. Wenn man jemanden trifft, dem es schlecht geht, muss man ihm das nicht um die Ohren hauen, sondern kann nach einfühlsamen Worten suchen. Das ist dann ehrliche Anteilnahme und Herzlichkeit, die dem anderen hilft, sich besser zu fühlen. Warum geben so wenige Leute zu, dass es ihnen nicht gut geht? Aus Angst davor, sich klein zu fühlen, eventuell bemitleidet zu werden, Schwäche zu zeigen? Wenn wir alle uns gegenseitig einräumen könnten, dass wir schwach sind, würden wir viel nachsichtiger, freundlicher, liebevoller miteinander umgehen. Wer immer Stärke markiert, lügt sich und den anderen nur dauernd etwas vor. Und das ist anstrengend …
Genauso wie notorische Lügner ein phänomenales Gedächtnis haben müssen! Immer sich zu merken, wem man nun welche Story erzählt hat, kann eigentlich nur gesundheitsschädlich sein. Es sei denn, man betreibt das aus Lust und Laune oder bewusst, um anderen zu schaden … Aber das rächt sich von selber, auf Dauer gesehen.
Immer wieder treffe ich auf spirituelle Menschen, in der Tat Lichtarbeiter, die dennoch nicht ehrlich mit sich und ihrer Umwelt umgehen. Leider merken sie das oft gar nicht mehr, wundern sich jedoch, dass sie sich in ihrer Haut nicht wirklich wohlfühlen. Häufig sind sie auf einer endlosen Suche, probieren diesen und jenen neuen Trend, Lehrer oder Guru aus und finden dennoch keinen inneren Frieden.  Wie denn auch? Friede kommt nicht von außen. Den müssen wir selber herstellen. Innerer Friede ist ein Geschenk Gottes, zu dem wir alle von Geburt an Zugang haben. Wir sollten es jedoch selbst entdecken, in uns. Unehrlichkeit hilft dabei nicht, auch uns selbst gegenüber. Jede neue Lüge, die wir in die Welt setzen, schafft neue Quälgeister, die letztlich uns selber quälen. Mit jeder Lüge entfalten wir um uns herum eine dunkle Energie, die kumuliert und uns irgendwann sogar am freien Handeln hindert. Dann ist es sehr schwierig, dieses eklige energetische Gebilde wieder in Licht aufzulösen …
Warum entscheiden wir uns nicht einfach für die Wahrheit? Und sei es, dass wir dies tun, indem wir unsere Ängste, Sorgen, unseren Kummer frei aussprechen, statt alles zu verdrängen, zu vertuschen, zu beschönigen. Das ist wirklicher Mut, das ist echte Lebensbejahung. Das macht tatsächlich Freude und schenkt inneren Frieden!
In diesem Sinne: Fangen wir also endlich an, ehrlicher zu sein …

Foto: Hadeswintha Schröer

portrait_schroeerHadeswintha Schröer
Studium der Germanistik, Romanistik, Kunstgeschichte und Archäologie, Arbeit als Journalistin, Verlagsredakteurin, Lektorin.
Spirituelle Arbeit seit 1972: Pendeln, Numerologie, Tarot.
Seit 1994 Channel für aufgestiegene Meister, Übertragung von kosmischer Heilenergie, Engel-Medium
www.erdheilung.eu