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Aura und Bachblüten – Für Therapie und Beratung

Von Furou Neyzi, HP

Beim Auralesen mit Bachblüten kommt es zunächst auf das Erreichen einer sehr empfindlichen und klaren Feinabstimmung an. Sie wird zwischen unserer Seele, unserem Bewusstsein und Körper immer wieder koordiniert und zwischen der Dynamik und den Strukturen des Lebens neu ausgerichtet, ausgelotet und ausgeglichen. Das hilft zur Stabilisierung der Aura, zur Erdung des Menschen und zu einem inneren Frieden. In der Regel fühlt er sich dann ausgeglichen, entspannt und erfrischt.

Die Aura und die Erweiterung unseres Bewusstseins
Was wir dieser Arbeit, neben etwa der Spontanität, mehr Kreativität zur Lösung unserer Probleme abgewinnen können, wäre zum Beispiel, dass wir uns der Erweiterung unseres Bewusstseins auf eine natürliche Weise mehr vertrauen können.
Die Einsichten, die durch die Botschaften der Aura zwischen unseren geistigen, inneren Welten und unserem Leben klar werden, können uns helfen, eine spirituellere Sichtweise über unsere eigene Entwicklung zu gewinnen. Es wird leichter zu begreifen, wie Widerspiegelungen unsers Inneren auf unsere Erfahrungen im Äußeren abfärben. Wir könnten damit mehr Bereitschaft empfinden, um für unsere Gedanken oder inneren Glaubenssätze mehr Verantwortung zu übernehmen. Die Kommunikation zwischen der Aura und den Blütenessenzen bringt uns weiter! Sie unterstützt uns, dass wir Transformation und Transzendenz erfahren oder vorsichtig darauf vorbereitet werden.

Familiengeschichte in der Aura
Für therapeutische Arbeit schließt uns die Aura ein Tor mit weiten Flügeln in die Landschaft unseres Bewusstseins auf. Unsere Lebensgeschichte umfängt sogar manches von den Generationen, die uns vorgegangen sind. Manche Erinnerungen und Emotionen von den Eltern oder Groß- bis hin zu Urgoßeltern können wir unbewusst in uns tragen. Sie schienen lange Zeit möglicherweise furchtsame oder traurige Anteile in uns zu sein, aber warteten eigentlich auf Heilung bzw. Befreiung.
Wenn ein belastendes, altes Gedächtnisfeld in der Aura die inneren Bilder hergibt, und diese gelöst werden können, bekommen wir Raum zu nutzen. Auch eine ungeahnte Freiheit, um uns mehr als die, die wir gewohnt sind, wahrzunehmen, neu zu erfahren. Es entstehen Chancen und mehr Beweglichkeit, um uns weiter zu entwickeln.
In manchen wiederkehrenden kleineren und größeren Dramen des Lebens, die unverstanden bleiben, könnte möglicherweise ein leiser Ruf einer Übertragund aus der Familiengeschichte weiter wirken, die eigentlich um Hilfe ruft.
Auch können Anteile von früheren Leben, die ins Hier und Jetzt noch Schatten werfen, geklärt und gelöst werden.

Eine nähere Beschreibung von der Arbeit mit Aura und Bachblüten:
Wenn jemand sich in ungeordneten Aurafeldern, verknoteten emotionalen Zuständen in seinem Leben gelähmt, eingeschränkt oder verletzt fühlt, wirkt er oder sie selbst ständig negativ auf sein eigenes Energiefeld.
Die Elastizität, Flexibilität und Fleißeigenschaften zur besseren Vernetzung mit dem größeren Bewusstsein, mit der tieferen Seele, werden eingeschränkt. Mit jeglichem, sich neu bewegenden, schmerzhaften Gedanken oder etwa verbitterten, wütenden oder selbstmitleidigen Gefühlszustand, verliert die Aura ihre Mitte, versucht aber immer wieder sie wieder zu finden.
 Die Energiebahnen zwischen dem Körper und der Seele kommen in Unordnung, der Ätherkörper wird „verstopft“. Trotz allen Bemühungen zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes wurde die Aura der zu beratenden Person dichter, formloser oder verzerrter. Die Farben verloren ihre Kraft, entsprechend der niederdrückenden Empfindungen und Gedanken. In so einem Zustand sieht es so aus, dass die verbindenden Netzwerke sich zwischen dem Physischen und Psychischen in keinem optimalen Kreislauf befinden.
In dieser Phase wirken die Blütenessenzen wie die ersten frischen Wassertropfen, die in einen See fallen, der eine lange Dürrezeit hinter sich bringen musste. Mit den neuen Tropfen entstehen nun Wellen und es kommt neue Bewegung und frisches Wasser in den See. Die Wellen, von heilsamer Information, in Resonanz mit der Seele, scheinen die festgefahrene Struktur des Bewusstseins aufzuweichen, ohne der betroffenen Person dabei weh zu tun. Im Gegenteil, diese Verwandlung wird als äußerst angenehm empfunden oder sehr befreiend.

Wie wir das merken, möchten Sie das vielleicht jetzt wissen?
Die Bewussstwerdung beginnt ganz von selbst mit einer neuartigen Selbstwahrnehmung und/oder Wahrnehmung der Umgebung, des Lichtes oder Farben. Dann können spontane neue Erkenntnisse folgen, welche die Emotionen von alten Erfahrungen in eine höhere Energieebene erheben und sie transformieren. Wie das Wort „transformieren“ zeigt: durch die individuell und thematisch passende Blüte (oder Blüten), wird jene Prägung in der Aura, die auf das Leid der Person angepasst war, in eine andere Form umgewandelt. Das alte Muster macht ganz von alleine spontan Platz für ein neues Gefühl: wie einer Freude oder einem Lächeln oder einer schönen Erinnerung. Die ganze Landschaft der Aura fängt an sich zu verändern!
Beim Betrachten der Aura kann ich diese Verwandlung als neues Licht, feines Schimmern und Leuchten von frischen Farben oder sternchenartigen Funken betrachten. Nicht selten ist es, dass ich erstaunt beobachte, wie verdreckte Schichten von der Aura den Weg nach außen finden, so dass Reinigung und Ausdehnung in einer Eigendynamik in der Aura stattfinden.

Ein Resümee: der gute „Dschinn“ im Fläschchen:
Diese einzigartigen „Persönlichkeiten“ der Natur kann man sich manchmal wie einen guten „Dschinn“ in dem Märchen von der „Lampe des Aladin“ vorstellen. Sobald erkannt wird, was die Seele sich wünscht, kommt in einem Fläschchen der Geist eines Naturwesens in die Aura. Mit dem Wunsch, aus dieser Klemme heraus zu kommen, bittet das Bewusstsein durch die Aura dieses „Wesen“ um Hilfe.
Wenn Auren von der Blüte und dem Klienten sich berühren, kann die Kraft der Blüte die belastenden Einheiten im Feld der Aura zu kraftvolleren Energien umwandeln. Er kann aber ihnen auch Wege zeigen, diesen Ort bzw. diese Aura zu verlassen.
Ein zweites Gleichnis: dass es im Zimmer nicht dunkel bleiben kann, wenn im Raum Licht angemacht wird. Allerdings, wenn die Kraft des Lichtes nicht reicht, können noch manche Stellen im Halbdunkel bleiben. Auch das kann in unserem Bewusstsein durch ein Erlebnis so ähnlich passiert sein. Wenn das in der Aura widergespiegelt wird, können wir jenen inneren Raum mit einem Scheinwerfer absuchen.
 In diesem Fall besteht der Scheinwerfer aus einer Blütenessenz und bringt in die entlegenen Ecken dieses Bewusstseins oder Seelenraumes wieder neues Licht.
Durch die Rückverbindung mit dem Geist der Natur, als „Helfer“ und Verstärkung mit den Bachblüten in der Aura, können wir einerseits für ein klareres und sich leichter entfaltendes Bewusstsein in uns sorgen. Andererseits kann unsere reinere, hellere Ausstrahlung unserem Umfeld auch eine extra Portion von Licht, Freude und Lebendigkeit spenden.

Foto: Furou Neyzi

portrait_neyziFurou Neyzi
ist Heilpraktikerin und Seminarleiterin mit Schwerpunkt Aura- und Energiearbeit. Sie arbeitet seit über 20 Jahren mit der Aura und forscht die Aura-Seele-Körper-Dynamik.
Sie hält national und international Vorträge und bildet Therapeuten und Laien in Auraarbeit aus. Für Coaching und Therapie über die Aura hat sie die Methode „Aura & Energy Consulting“ entwickelt.
www.auraarbeit.de